Worauf es in Altona-Altstadt ankommt
Mehrfamilienhaus verkaufen: Vorbereitung für die konkrete Lage und Immobilie.
Jede Einheit im Zusammenhang lesen
Rund um die Geschäftsstraßen kann Wohnen mit Gewerbe zusammentreffen. Falls Ihr Haus solche Flächen enthält, ordnen Sie Mietverträge, Nebenflächen und Zugänge eindeutig zu. Eine Ladenmiete darf nicht stillschweigend als Vergleich für Wohnraum dienen.
Investitionen statt pauschaler Lageprämie
Für einen Nachkriegsbestand sind Dach, Leitungsstränge und Fassade gesondert zu erfassen. Bei älteren Gebäuden prüfen Käufer zusätzlich die Dokumentation von Umbauten. Eine Maßnahmenliste mit belegtem Stand macht Rückfragen zielgerichteter als ein pauschales Modernisierungsversprechen.
Vom Mietvertrag zum Zahlungseingang
Erstellen Sie für das gemischte Haus eine Übersicht, die vereinbarte Mieten und tatsächliche Eingänge getrennt ausweist. Prüfen Sie Abweichungen anhand von Buchhaltung und Verwaltung: offene Forderung, verrechnete Zahlung oder abweichender Abrechnungszeitpunkt? Gewerbe- und Wohnbereiche bleiben erkennbar getrennt. Damit kann ein Käufer den laufenden Bestand beurteilen, ohne eine vertragliche Sollsumme mit bereits verfügbarem Geld gleichzusetzen oder Rückstände zu übersehen.
Innenbesichtigungen nach Erkenntnisbedarf auswählen
Beginnen Sie mit vorhandenen Plänen und einer Übersicht der unterschiedlichen Ausstattungszustände. Stimmen Sie anschließend mit der Verwaltung ab, welche repräsentativen Einheiten besichtigt werden können und welche Bereiche offen bleiben. Ein besichtigter Nachkriegsgrundriss ersetzt nicht die Prüfung einer anders umgebauten Etage. Halten Sie diese Grenzen schriftlich fest und organisieren Sie notwendige weitere Termine gebündelt mit Rücksicht auf die Bewohner.
