Worauf es in Rotherbaum ankommt
Immobilienbewertung: Vorbereitung für die konkrete Lage und Immobilie.
Nutzung vor Vergleichswert
Eine als Büro genutzte Etage und eine frei verfügbare Wohnung können ähnliche Räume haben, aber unterschiedliche Bewertungsfragen auslösen. Legen Sie Mietvertrag, Nutzungsunterlagen und Grundriss nebeneinander. So wird klar, welche Annahmen eine Vergleichsbetrachtung überhaupt voraussetzt.
Besondere Merkmale einzeln belegen
Große Raumhöhen, Blickbeziehungen und die Zugänglichkeit lassen sich nicht zuverlässig aus einem pauschalen Preisaufschlag ableiten. Dokumentieren Sie diese Eigenschaften am Objekt. Core bespricht mit Ihnen, welche Merkmale in passenden Vergleichsfällen vorkommen und welche eine gesonderte Einordnung benötigen.
Ein Bewertungsdatum mit dem tatsächlichen Belegstand verbinden
Notieren Sie, für welchen Zeitpunkt die Einordnung gebraucht wird und welche Nutzung zu diesem Zeitpunkt zugrunde gelegt werden soll. Bei einer beabsichtigten Freistellung oder Umnutzung werden die Voraussetzungen separat aufgeführt. So bleibt nachvollziehbar, ob eine Zahl den heutigen vermieteten Bestand oder ein anderes, noch nicht erreichtes Szenario beschreibt. Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, bevor ein Ergebnis für eine weitergehende Eigentümerentscheidung verwendet wird.
Vergleichsfälle nach ihrem Informationsgehalt gewichten
Eine ähnlich großzügige Etage nahe der Alster liefert wenig Orientierung, wenn Nutzung, Aufzug oder Mietstatus nicht bekannt sind. Schreiben Sie bei jedem Vergleich auf, welche Merkmale belegt und welche offen sind. Besser dokumentierte Fälle können dann gezielter herangezogen werden. Die Bewertung sollte erklären, wo Vergleichbarkeit endet, statt aus einer eleganten Adresse und ähnlicher Raumgröße einen vermeintlich präzisen unmittelbaren Wertzusammenhang abzuleiten.
